Isla

„Isla“ steht für eine Insel von 2500m² in einem See. Ein Ort, an dem Jugendliche, deren Leben völlig aus den Fugen geraten ist,  für einen begrenzten Zeitraum betreut werden.

In einer intensiven Betreuungsphase auf der Insel, die fünf Tage dauert, in Begleitung von erfahrenen Pädagogen erstellt der/die Jugendliche durch die Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart ein Modell für die Zukunft. In einem „Inselbuch“ werden Erlebnisse und Erkenntnisse festgehalten, die in einer ambulanten Nachbetreuung (2 Wochenkontakte über 2,5 Zeitstunden) in den Alltag umgesetzt werden. Die Nachbetreuung ist auf einen Zeitraum von sechs Monaten angelegt. Eine Weiterführung der ambulanten Betreuung ist nach einem Hilfeplangespräch möglich.

In der Phase der Nachbetreuung wird die Basis für ein neues Leben geschaffen. Schule und Ausbildung sind die wichtigsten Ziele. Die Kontakte zu dem bisherigen Umfeld werden neu geordnet. Sinnvolle Freizeitgestaltung lässt ein neues Lebensgefühl entstehen. Der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, Arbeit und Vergnügen, der auf der Insel erlernt wurde, wird in den Alltag umgesetzt und integriert.

„Isla“ steht für einen Ort, an dem Jugendliche:
zur Ruhe kommen
sich selbst entdecken
ihren eigenen Wert erkennen
Alltag schätzen lernen
Sozialverhalten einüben
alternative Verhaltensmuster erlernen
mit Aggressionen umgehen lernen
bereits Erlebtes einordnen
Verhaltensstrategien überdenken
neue Perspektiven entwickeln

 

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